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Mobilfunk: So rasant wird unser Datenverbrauch steigen24.11.2015

Foto Das mobile Datenvolumen wird rasant ansteigenMehr günstige Geräte, schnelleres Netz, bessere Datentarife. Der Netzwerkausrüster Ericsson sagt für die kommenden sechs Jahre eine Verzehnfachung des mobilen Datenumsatzes voraus. Wie hoch das Datenvolumen in Zukunft durchschnittlich sein könnte – PREISVERGLEICH.de verrät’s.

Berlin – In Europa sind immer mehr Smartphones in Betrieb. Schon heute wird nach Angaben des Mobility Reports des Netzwerkausrüsters Ericsson (November 2015) bereits rund jeder zweite der rund 1,14 Milliarden Mobilfunkanschlüsse in Europa mit einem Smartphone genutzt. 1,8 Gigabyte (GB) mobile Daten lädt Europas Durchschnitts-Smartphonenutzer damit derzeit im Monat hoch und runter. Bis 2021 wird dieses Volumen vermutlich deutlich steigen.

Siegeszug des Smartphones

Ein Grund dafür: Statt wie heute rund 550 Millionen könnten in sechs Jahren etwa 880 Millionen Smartphones in den europäischen Ländern aktiv sein, vermuten die Analysten. Während die Gesamtzahl der Mobilfunkanschlüsse voraussichtlich nur leicht auf rund 1,25 Mrd. steigen wird, kann sich der Anteil der Smartphones an der Gesamtzahl der Mobiltelefone damit in den kommenden Jahren auf rund 70 Prozent erhöhen. Im Durchschnitt rechnen die Analysten dann mit rund 13 GB monatlichem Datenumsatz.

Von schnellen Netzen profitieren

Besonders der Ausbau von schnelleren LTE-Netzen wird diese Entwicklung befördern, heißt es in der Studie. Zwischen zehn und 20 Minuten hochauflösende Videobilder sollen 2021 täglich über Smartphonebildschirme flimmern. Je schneller dabei der Netzanschluss, umso mehr werde ein solches Angebot auch genutzt. Aktuelle Zahlen belegen, dass schon heute in Schweden, Italien oder Großbritannien doppelt so viele LTE-Nutzer regelmäßig mobile Videos herunterladen als Nutzer mit UTMS und anderen 3G-Anschlüssen. Auch die zunehmende Verfügbarkeit günstiger Smartphones und fallende Preise bei mobilen Datentarifen werden den Voraussagen nach mehr Nutzer auf mobile Webdienste umsteigen lassen.

Wie sich das eigene Datenvolumen reduzieren lässt, erläutert das folgende Video:

Quelle: YouTube/pcsostv

Text: dpa/tmn/pvg

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