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Mobiles Internet: Tarifchaos plagt Verbraucher11.05.2016

Foto Tarifchaos bei mobilem InternetDie Hochzeit von Telefonica O2 und E-Plus vor zwei Jahren hat den deutschen Mobilfunkmarkt ordentlich durcheinander gewirbelt. Doch Ruhe kehrte durch den Zusammenschluss der beiden Branchenriesen im Preiskampf nicht ein – im Gegenteil: Der Tarifdschungel ist noch dichter geworden.

Köln – Eine gute Nachricht hielt die Bundesnetzagentur erst vor wenigen Tagen für die Verbraucher bereit: Seit Anfang Mai ist das Telefonieren und mobile Surfen im europäischen Ausland billiger. Damit passen sich die Preise immer stärker dem im Inland gültigen Tarifniveau an. Am 15. Juni 2017 ist dann endgültig Schluss: Keine Extrakosten mehr für das Durchschleusen von Telefonaten und Daten durch andere Netze. Herumschlendern wie zu Hause, „roam like at home“, heißt dann die Devise.

Tarifchaos auf dem Mobilfunkmarkt

Doch das Streunen durch Netze ist für Handy- und Smartphone-Nutzer nicht einfacher geworden, wenn sie nach passenden Tarifen suchen. Auch wenn die Preise heute keinesfalls mehr Schrecken auslösen und Roaming-Kosten im EU-Ausland bald ganz verschwinden, hat die Transparenz auf dem Markt mit der Ausbreitung der mobilen Datennutzung stark gelitten. „Selbst für uns als Branchenkenner ist es manchmal schwierig, bei der Vielfalt der aktuellen Tarifaktionen immer auf Ballhöhe zu bleiben“, räumt Martin Knauer, Chef des Kölner Mobilfunkdiscounters Congstar ein.

Netzbetreiber wie Telekom, Telefonica O2 und Vodafone stehen einer Vielzahl von Anbietern gegenüber, die im Discountgeschäft stark sind. Sie heißen Aldi-Talk und Simyo, Blau, Otelo, Base oder Smartmobile. Sie funken in den Netzen der Großen und sind zum Teil selber deren Billigableger (Congstar, Base, Otelo). Aldi-Talk und Congstar gehören zu den größten Anbietern mit mehr als fünf Millionen beziehungsweise vier Millionen Kunden.

Verbraucher haben die Qual der Wahl

Inzwischen schätzen Experten den Anteil des preissensiblen Marktsegments auf mehr als 40 Prozent. Auch hier setzen die Anbieter alles auf die mobile Datenkommunikation und grenzen sich bei ihren Tarifen voneinander ab. „Das Thema ist heute komplex geworden“, sagt Josefine Milosevic von der Branchen-Fachzeitschrift „Connect“. Dass die Preise weiter in den Keller fallen, erwartet die Tarifexpertin nicht. Die Netzbetreiber müssten sich refinanzieren und benötigten Geld für den Netzausbau.

Für Nutzer wird es trotzdem schwieriger, die Angebote vergleichbar zu machen: Flat-Tarife für alle Netze, Minuten-, Daten- oder SMS-Pakete, Bonusregelungen und Freimonate, mit und ohne Datenautomatik, Laufzeitvertrag oder monatliche Kündigungsfristen, Tarife mit und ohne neues Smartphone – kurz: der Einsteiger oder Umsteiger hat die Qual der Wahl.

Auf das eigene Nutzerverhalten achten

Den passenden Tarif zu finden, ist aus Sicht von Verbraucherschützern heutzutage angesichts vieler Tarifmodelle ein großes Problem von Smartphone-Nutzern. „Vor der Auswahl sollte ein Kunde immer genau sein bisheriges Nutzerverhalten überprüfen“, empfiehlt Miriam Rusch von der Verbraucherzentrale NRW.

Stellschraube für die Anbieter werden immer mehr das bestellte Datenvolumen und die Übertragungsgeschwindigkeiten. Doch für den wenig erfahrenen Smartphone-Besitzer ist es eine Kunst, bei der Tarifwahl das passende Datenvolumen zu schätzen.

Große Preisunterschiede am Markt

Dass durch die Fusion ein Preisumschwung eingesetzt hat, ist angesichts der Vielfalt der Tarife kaum zu belegen. Höhere Preise werden heute verknüpft mit mehr Leistung wie Datenvolumen oder Geschwindigkeiten. Der Markt sei gespalten, meint Congstar-Chef Knauer, in ein gehobenes Segment, in welchem die Netzbetreiber die Preiserosion aufhielten. Aber es gebe weiterhin Anbieter, die sehr preisaggressiv im Online-Vertrieb vorgingen. Knauer: „Hier geht das Spiel unvermindert weiter“.

Tipp: Wer mit seinem Mobilfunktvertrag unzufrieden ist, sollte über einen Anbieterwechsel nachdenken. Dabei stellt der Vergleichsrechner von PREISVERGLEICH.de eine nützliche Hilfe dar bei der Suche nach dem günstigsten Tarif.

Text: dpa/pvg

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