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Telekom im Interview: Darum braucht Deutschland Vectoring08.06.2016

Foto Die Telekom will durch Vectoring den Breitbandausbau vorantreibenVectoring ist ein Reizthema für die deutsche Internetbranche. Während die Telekom auf den Ausbauplänen beharrt, schimpft die Konkurrenz über ein drohendes Monopol des magentafarbenen Riesen und über das Ausbremsen des Glasfaserausbaus. Alles halb so wild, meint der Telekom-Pressesprecher Andreas Middel und entkräftet die Vorwürfe im Interview mit PREISVERGLEICH.de. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus lesen Sie hier.

„Internet mit Highspeed“, „jetzt mit VDSL surfen“ – solche Angebote gibt es zuhauf, doch die Werbung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Internetnutzer in Deutschland von 50 Megabit pro Sekunde oder gar mehr Geschwindigkeit weit entfernt sind. Und zwar nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland lahmt. Um den Breitbandausbau in Deutschland endlich voranzubringen, hat die Bundesregierung die Digitale Agenda beschlossen. Ein Meilenstein dürfte dabei der Vectoring-Ausbau sein, den die Telekom forciert. Die Bundesnetzagentur hat ihr OK schon gegeben, nun muss die EU-Kommission entscheiden, ob die Telekom mit der Erweiterung der VDSL2-Leitungen beginnen darf.

Telekom: Vectoring ist gut für die Konkurrenz

Vectoring ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Megabit pro Sekunde, Supervectoring sogar bis zu 250 Mbit/s. Wenn die Telekom die Erlaubnis für den Ausbau des VDSL-Turbos bekommt, können allein in den Nahbereichen rund um die Hauptverteiler sechs Millionen Haushalte mit superschnellem Internet versorgt werden. Laut Middel hat die Telekom angeboten, insgesamt 80 Prozent der deutschen Haushalte Zugang zu Vectoring zu verschaffen. Doch nicht nur die Kunden dürften sich freuen, sondern auch die Konkurrenz: Laut Middel ist Vectoring gut für die Wettbewerber, denn wenn diese nicht selbst ausbauen, können sie das Telekom-Netz nutzen.

Diese Regionen profitieren besonders von Vectoring

Vom Vectoring-Ausbau profitieren besonders ländliche Regionen, in denen die Nutzer von schnellen DSL-Anschlüssen bislang nur träumen konnten. Etwa drei Millionen Haushalte in kleineren Städten und Gemeinden sollen so mit Highspeed-Internet versorgt werden, verdeutlichte Middel im Interview.

„Remonopolisierung ist Unsinn“

Von der Konkurrenz bekommt die Telekom seit dem Bekanntwerden der Vectoring-Pläne scharfen Gegenwind. Die Wettbewerber kritisieren vor allem, dass die Telekom ein Vectoring-Monopol aufbaue und dass sie den Glasfaserausbau in Deutschland bremse. Dass die Telekom durch ihr exklusives Vectoring zum Monopolisten aufsteigen könnte, hält Middel allerdings für falsch und erklärt: „Der Vorwurf der Remonopolisierung ist Unsinn“. Im Gegenteil: Die Telekom sieht das Vectoring als Alternative zu den regionalen Monopolen der Kabelnetzbetreiber. Und auch den Vorwurf, die Telekom bremse den deutschen Glasfaserausbau aus, will das Unternehmen nicht so stehen lassen. Im Interview mit PREISVERGLEICH.de erklärte Middel, Vectoring sei Glasfaserausbau, weil das Unternehmen die Glasfaser näher zu den Kunden bringe. Zudem sei der Ausbau der Glasfaserleitungen bis in die Haushalte parallel immer noch möglich.

Werden DSL-Anschlüsse durch Vectoring teurer?

Für die Kunden ist es nicht nur wichtig, dass sie schneller im Internet unterwegs sind, sondern dass sie sich das schnelle Surftempo auch leisten können. Gefragt nach den Kosten für Vectoring-Tarife, hält sich die Telekom (noch) bedeckt. Andreas Middel erklärt im Interview mit PREISVERGLEICH.de, die Preise im Telekommunikationsmarkt seien bisher – trotz gestiegener Leistung – immer weiter gesunken. Die Regulierung müsse umsteuern, damit sie mehr Anreize für den Infrastrukturausbau bietet.

Hier geht es zum vollständigen Interview.

Mehr über Vectoring erfahren Sie im folgenden Video:

Quelle: YouTube/Klaus Bernhardt

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