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YouTube: Wird man reich mit Internetvideos?13.07.2015

Mit YouTube lässt sich Geld verdienen. Richtig viel Geld! Mutmaßungen zufolge seien schnell und ohne viel Aufheben mehrere Millionen Dollar drin. Der populäre Youtuber Felix Kjellberg, bei seinen Fans besser bekannt als PewDiePie, gilt als dafür als bestes Beispiel. Was auf jeden Fall klar sein dürfte: Die Videos der Plattform sind bei ausreichender Klickzahl ein gutes Geschäft.

Berlin – Videos bei YouTube hochzuladen, mag zunächst einmal als Hobby rüberkommen. Doch für populäre YouTuber steckt solides Geld drin. So soll der Schwede Felix Kjellberg alias PewDiePie im vergangenen Jahr über sieben Millionen Dollar verdient haben. Der 25-Jährige selbst wollte die von der Zeitung „Expressen“ genannte Zahl zwar weder bestätigen, noch dementieren – doch er hatte schon einmal eingeräumt, 2013 rund vier Millionen Dollar gemacht zu haben.

YouTube: Geld verdienen dank Werbung

Die Einnahmen bei YouTube hängen direkt mit der Popularität zusammen. Der Kanal von PewDiePie, der sich beim Spielen von Videogames filmt, hat 37 Millionen Abonnenten. Seine Clips wurden insgesamt mehr als neun Milliarden Mal angesehen. Wenn zu den Videos Werbung geschaltet wird, teilt die YouTube die Einnahmen mit den Autoren – sie bekommen meist 55 Prozent, der Rest bleibt bei der Google-Plattform.

Millionenpublikum als magische Grenze

Als ganz grobe Faustregel gilt, dass eine Million Abrufe eines Videos bei YouTube 1.000 bis 5.000 Dollar bringen kann. YouTube selbst schränkt ein, solche Zahlen seien wegen unterschiedlicher Konditionen mit Vorsicht zu genießen. So können Werbetreibende etwa nach Klicks zahlen oder danach, wie lange eine Videoanzeige angesehen wurde.

Vorsicht, Schleichwerbung!

Populäre YouTuber können zudem Geld über direkte Deals mit Unternehmen verdienen, zum Beispiel für Produktplatzierungen. So warfen Landesmedienanstalten mehreren populären deutschen Kanälen im vergangenen Jahr Schleichwerbung vor, weil in ihren Videos Artikel zum Beispiel von Coca-Cola oder Samsung präsentiert worden seien, ohne dass eine kommerzielle Zusammenarbeit mit den Firmen ausreichend gekennzeichnet worden sei.

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Text: dpa/pvg

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