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Internetsucht im Fokus

Mehr als 30 Stunden haben er und seine Leute gebraucht, den anderen Clan zu besiegen. Endlich hat sie mehr als 500 Freunde bei Facebook. Wieder war er auf dieser Website, heute schon das vierte Mal, aber er hat ja keine Freundin. Im Internet können wir all unsere Bedürfnisse befriedigen – na gut, fast alle. Kommt der Hunger, muss man in den Supermarkt gehen und den Computer verlassen. Die reale Welt ist kühl und grau. Hier ist man niemand Besonderes, sondern nur der Fußabtreter der anderen. Schnell die Tiefkühlpizza in den Einkaufswagen gelegt, bezahlt und zurück in die Welt des Internets. Hier ist man wer, hier hat man Freunde, man wird bewundert, kontrolliert das Geschehen und es ist einfach alles besser, bunter und ohne Verbindlichkeiten – ein trügerisches Gefühl, das süchtig macht.

Was ist Internetsucht?

Unter Onlinesucht  oder Internetsucht wird alles Verhalten verstanden, bei dem die Nutzung des Internets zu gesundheitlichen Schäden führt oder die Persönlichkeit gefährdet. Die Grenzen zur Computersucht sind fließend, denn zur Nutzung des Internets ist ein Computer notwendig – egal ob es sich um den PC, das Tablet oder das Smartphone handelt.

Welche Suchtarten gibt es?

Internetsucht ist nicht gleich Internetsucht. Niemand ist ja nach dem Internet an sich süchtig, sondern nach den Inhalten, die es bietet. So werden unterschieden:
1. Online-Spielsucht → Online Spiele und Computerspiele
2. Online-Kommunikationssucht → Soziale Netzwerke, E-Mails, Chats und Foren
3. Online-Sexsucht → Internetseiten mit Pornografie, Cybersex-Chats usw.

Wie äußert sich Onlinesucht?

Allgemein wird davon ausgegangen, dass Menschen, die jeden Tag fünf und mehr Stunden privat online sind, unter Internetsucht leiden. Doch die reine Stundenzahl ist nur ein Hinweis. Auch Verhaltensänderungen sind ein Indiz. Dazu zählt beispielsweise der soziale Rückzug; persönliche Kontakte nehmen ab und das Leben wird völlig auf das Internet ausgerichtet. Auch die Vernachlässigung der körperlichen Hygiene ist ein Hinweis. In extremen Fällen haben Süchtige Eimer unter dem Schreibtisch stehen, um nicht auf die Toilette gehen zu müssen. Im Endeffekt isoliert sich der Mensch völlig von der realen Welt. Falls der Süchtige aus irgendeinem Grund keinen Zugang zum Internet bekommt, treten schnell Entzugserscheinungen auf. Typische Zeichen dafür sind: Reizbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen und auch Schweißausbrüche.

Wer ist häufig betroffen?

Anfang des neuen Jahrtausends galt eine goldene Regel, die besagte: Internetsucht tritt nur bei jungen Männern ohne Freundin auf. Doch dieses Klischee gilt nicht mehr. Studien haben bewiesen, dass Internetsucht Menschen jeden Alters betrifft, wobei es im Schnitt mehr jüngere, als ältere sind. Die Verteilung zwischen Männern und Frauen ist ungefähr gleich. Frauen leiden vor allem unter Online-Kommunikationssucht und Männer unter Online-Spielesucht. Generell gibt es Persönlichkeitstypen, die häufig zur Sucht neigen. So haben narzisstische Menschen im Internet die Möglichkeit, ihre Allmachtsfantasien auszuleben. Depressive Menschen entlasten sich virtuell. Einzelgänger finden soziale Kontakte und flüchten sich in „bessere“ Welten. Menschen mit geringem Selbstwertgefühl können im Internet Erfolge erringen, die sie gegenüber realen Erfolgen als wichtiger bewerten.

Kann ich feststellen, ob ich oder jemand anderes betroffen ist?

Wer bei sich oder anderen Zeichen von Onlinesucht feststellt, findet im Internet gute Möglichkeiten sich selbst zu testen. Hier sei die Internetseite der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) e.V. empfohlen. Auf der sehr klar strukturierten Seite hls-webcare.org findet man einen Test, der Auskunft darüber gibt, ob man eventuell betroffen ist. Ist der Test eindeutig, sollte man Hilfe suchen, da das Testergebnis keine Diagnose, sondern nur einen Hinweis darstellt! Weitere Anlaufpunkte sind deshalb auch Selbsthilfegruppen und Foren für Süchtige. Das Netz hält somit nicht nur das Suchtrisiko bereit, sondern auch Hilfe und Ansprechpartner in der realen Welt.
Anmerkung: Es erscheint merkwürdig, dass das Internet Internetsüchtigen hilft. Anders als bei der Alkohol- oder Drogensucht, geht es bei der Behandlung der Internetabhängigkeit nicht darum, das Internet aus dem Leben zu verbannen. Die Süchtigen müssen lernen, damit vernünftig umzugehen.

Sonderfall Smartphonesucht

Die Smartphonesucht ist ein Sonderfall der Computersucht bzw. Internetsucht. Hier entzieht sich der Süchtige scheinbar nicht der realen Welt. Er sitzt mit Freunden im Café, geht spazieren oder fährt zu den Eltern zum Mittagessen. Aber der Süchtige ist trotzdem permanent mit dem Internet, dank des Smartphones, verbunden. Die soziale Isolation erfolgt schleichend. Das Checken des Status der Facebookfreunde ist wichtiger, als die Unterhaltung mit den realen Freunden am Tisch. Man schaut öfter aufs Handy-Display, als in die Augen des Partners oder man glaubt, das Smartphone würde in der Tasche vibrieren, ohne dass es das tut. Mit der App „Menthal“ kann man sich selbst testen und herausfinden, ob man das digitale Leben bereits dem realen vorzieht.

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