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HSDPA

Die fünf Buchstaben HSDPA stehen für High Speed Downlink Packet Access und es handelt sich dabei um ein Datenübertragungsverfahren, das auf UMTS basiert, dem Mobilfunkstandard der dritten Generation. HSDPA ermöglicht Internet-Bandbreiten im Mobilfunknetz, wie man sie bei DSL-Anschlüssen kennt. Dabei liegt die Datenrate im Schnitt zwischen 3,6 und 7,2 Mbit/s. In Deutschland bieten unterschiedliche Mobilfunknetze HSDPA an, dazu gehören neben der Telekom und Vodafone auch E-Plus und O2. In der Schweiz kann man in den Netzen von Swisscom, Orange und Sunrise mit High Speed Downlink Packet Access mobil surfen. In Österreich stellen die Betreiber A1, T-Mobile sowie Drei und Orange den Service zur Verfügung. Um HSDPA nutzen zu können, ist ein Modem erforderlich. Diese sind entweder separat erhältlich, meist als Stick, und können beispielsweise mittels USB an einen Laptop angeschlossen werden oder sie sind bereits in den entsprechenden Geräten eingebaut. So besitzen fast alle Smartphones ein integriertes UMTS-Modem, mit dem sich auch die High Speed Downlink Packet Access Technologie nutzen lässt.

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Schnelles Surfen unterwegs

Mit HSDPA ist es möglich, auch unterwegs von hohen Downstream-Geschwindigkeiten zu profitieren, um etwa Musik downzuloaden oder Videochats durchzuführen. Jedoch ist die Netzabdeckung mit dem Service nicht überall gegeben. Gerade in ländlichen Regionen kann es sein, dass der schnelle Mobilfunkstandard nicht verfügbar ist. Außerdem spielt es eine Rolle, in welchem Netz man surft, denn einige Anbieter besitzen ein engmaschigeres Netz als andere. Ist HSDPA verfügbar, sollte man eine Flatrate für die Nutzung abschließen. So kann man permanent mit dem Internet verbunden bleiben, um schnell E-Mails abzurufen oder in sozialen Netzwerken zu kommunizieren. Zu beachten ist hierbei, dass in den meisten Flatrates nur ein bestimmtes Datenvolumen vorgesehen ist, innerhalb dessen man schnell surfen kann. Wird dieses Datenvolumen überschritten, tritt eine Drosselung der Bandbreite in Kraft, die meist die Geschwindigkeit auf ISDN-Niveau senkt. Um selber zu kontrollieren, wie viel Volumen man verbraucht hat, können Apps installiert werden. Diese geben präzise Auskunft über den Datenverkehr, sodass man besser planen und im Bedarfsfall noch extra Volumen dazubuchen kann.

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