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WPA2

Unter dem Namen WPA2 versteht man ein Verschlüsselungssystem, das sogenannte Wi-Fi Protected Access 2. Dieses wurde entwickelt, um Funknetzwerke, die mit WLAN arbeiten, vor ungewollten Zugriffen zu schützen. Da die Ausspähung von Daten in kabellosen Netzen eine immer größere Rolle spielt, ist auch die Entwicklung der Verschlüsselungstechnik vorangeschritten. Das System WPA2, so wie es heute angeboten wird, ist der Nachfolger des Systems WPA. Dieses wiederum wurde auf der Grundlage des WEP, Wired Equivalent Privacy, entwickelt wurde. WEP gilt mittlerweile als unsicher und musste deswegen weiterentwickelt werden. Durch die großen Datenmengen, die WEP aufgezeichnet hat, konnte der Netzwerkschlüssel durch Hacker relativ schnell ermittelt werden. Die Unterschiede von WPA2 und WEP liegen in dem Verschlüsselungsstandard, den beide nutzen. Außerdem wurde bei der neu entwickelten Version noch ein zusätzliches Verschlüsselungsprotokoll hinzugefügt. So kam es, dass die Wi-Fi Alliance 2004 zum ersten Mal WLAN-Geräte mit WPA2 zertifizierte.

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Wie man sich mit dem Verschlüsselungssystem vor Hackern schützen kann

Die WPA2-Version des Verschlüsselungssystems gilt als sehr sicher. Jedoch sind auch schon Angriffe auf dieses bekannt, die jedoch nur in Form von sogenannten Passwort-Angriffen erfolgten. Es wird daher empfohlen, bei der Installation ein Passwort zu nutzen, das mindestens 20 Zeichen hat. Die Zeichen sollen auch so gewählt werden, dass Groß- und Kleinbuchstaben variieren sowie möglichst auch Zahlen und Sonderzeichen mit verwendet werden. Wichtig ist es weiterhin, dem Passwort keinen Sinn zu geben, damit es nicht durch Suchroutinen geknackt werden kann. Hält man sich an die Regeln, dann gilt die WPA2-Verschlüsselung als sehr sicher. So erfüllt bereits der Vorgänger WPA laut Bundesgerichtshof die Sicherheitsstandards, wobei diese Feststellung sich noch auf den Stand von 2006 beruft. Arbeitet man noch mit den Systemen WEP oder WPA, kann man auf die neuere Version umstellen. Das ist bei vielen Geräten möglich und wird mittels eines Firmenupdates gewährleistet. Falls jedoch die Hardware zu langsam für die neue Verschlüsselungsart AES ist, hilft nur ein Austausch der Geräte. Man kann aber nicht beide Systeme gleichzeitig einsetzen.

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