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Behandlung von Internetabhängigkeit

In Deutschland litten im Jahr 2013 circa 560 000 Menschen unter Internetsucht, wie eine Studie der Universität Lübeck ergab. Wer glaubt unter Internetabhängigkeit zu leiden, dem werden unsere fünf Tipps sicher weiterhelfen. Außerdem erläutern wir, was Angehörige tun können.

1. Internetabhängigkeit erkennen!

Hierfür gibt es viele gute Websites im Internet, die Ihnen Online-Tests zur Verfügung stellen. Füllen Sie den Test gewissenhaft und vor allem wahrheitsgemäß aus. Die Auswertung zeigt Ihnen, ob Sie betroffen sein könnten. (Empfehlenswert ist beispielsweise die Website hls-webcare.org der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) e.V.)
Achtung: Die Tests sind immer anonym und gratis. Sollte die Testseite Ihren Namen, Adresse oder gar Bankdaten wollen, dann ist sie unseriös. Beachten Sie auch, dass Selbsttests im Internet keinesfalls einer Diagnose gleichkommen. Wenden Sie sich dazu bei ernsthaften Bedenken an einen Fachmann oder sprechen Sie mit dem Hausarzt.

2. Online-Hilfe

Es klingt etwas absurd, aber ein wichtiger Schritt, um gegen Internetabhängigkeit vorzugehen, ist es im Internet Betroffene zu suchen. In Foren und Chats tauschen sich hier Süchtige aus und versuchen sich gegenseitig zu unterstützten. Da Internetsüchtige mit dem Medium sehr vertraut sind und sich dort sicher fühlen, ist die Hemmschwelle niedrig, diese Angebote zu nutzen.

3. Suchtberatungsstellen

Hier kann mit realen Menschen über das Problem geredet werden. Sie können Auskunft geben, wie man weiter vorgehen sollte. Auch arbeiten viele Beratungsstellen mit Psychologen zusammen, die erste Maßnahmen ergreifen können. Suchtberatungsstellen werden beispielsweise von der Diakonie sowie von Städten und Gemeinden betrieben. Auf den meisten Internetseiten von Ihrer Stadt oder Gemeinde finden Sie ein Verzeichnis mit den Adressen und Telefonnummern der jeweiligen Einrichtungen.

4. Ambulante Therapie

In den meisten Fällen ist bei Internetsucht Therapie beim Psychotherapeuten der einzig erfolgversprechende Weg. Allerdings ist es schwierig, bei niedergelassenen Therapeuten schnell einen Platz zu bekommen. Man muss sich auf Wartezeiten von drei Monaten und mehr einstellen. Auch sehen Krankenkassen bei Internetsucht keine Therapie vor, da sie das Krankheitsbild als solches, noch nicht anerkennen. Doch der Therapeut sollte wissen, welche Diagnose er stellen muss, um die Behandlung von der Kasse bezahlt zu bekommen.

5. Stationäre Behandlung

Die Behandlung von Computerspielsucht bzw. Internetabhängigkeit kann in akuten Fällen auch stationär erfolgen. Eine darauf spezialisierte Klinik zu finden, ist leider nicht einfach. Doch auch hier können andere Betroffene im Netz mit Empfehlungen weiterhelfen. Die Klinik sollte nicht zu weit vom Wohnort entfernt sein. Nur so können die Süchtigen nach der Entlassung aus der Klinik regelmäßig zu Einzel- und Gruppengesprächen kommen. Das ist wichtig, damit alte „Gewohnheiten“ nicht wieder zurückkehren. Und gerade die Familie oder der Freundeskreis hilft dem Süchtigen, auf die vermeintliche „Unterstützung“ in der virtuellen Welt zu verzichten. Außerdem sollte man das Leben neu gestalten. Beispielsweise ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Ähnliches ein gutes Mittel. Hier findet man neue Freunde und kann Erfolge im realen Leben genießen, etwa wenn man die gegnerische Mannschaft besiegt.

Was tun, wenn Angehörige betroffen sind?

Haben Sie die Vermutung, dass Ihr Partner oder Ihr Kind vom Internet abhängig ist, dann ist die Situation schwierig. Wichtig ist, dass Sie sich nicht coabhängig machen. Das geschieht leicht, wenn man dem Süchtigen helfen will. Man kontrolliert die Zeit, die er online ist, sorgt dafür, dass er wenigstens etwas isst, oder schneidet das teuflische Internetkabel durch. Doch leider hilft das nicht. Im Gegenteil: Der Süchtige zieht den Angehörigen mit in seine Sucht. Alles dreht sich nur noch um das Problem. Süchtige sollten stattdessen selbst erkennen lernen, dass sie ein Problem haben. Darauf angesprochen, reagieren sie immer ähnlich: Sie negieren es oder verharmlosen das Ganze. Nur wenn der Süchtige Konsequenzen seiner Sucht zu spüren bekommt, wird er beginnen nachzudenken. Gegenüber einem süchtigen Partner könnte eine Konsequenz sein, ihn vorerst zu verlassen. Sicherlich ein harter und ebenso schwerer Weg, aber solange das Leben des Süchtigen für ihn gut läuft, wird er nichts ändern. Deshalb ist der Kampf gegen die Internetsucht auch nicht alleine zu gewinnen. In Suchtberatungsstellen können Sie sich Unterstützung suchen. Auch gibt es viele Selbsthilfegruppen für Angehörige von Suchtkranken

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