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Was ist Vectoring?

Vectoring Definition & TechnologieIn immer mehr Lebensbereichen spielt das Internet eine zentrale Rolle für viele Personen, sei es beruflich oder privat. Die verschiedenen Anwendungen benötigen dabei immer öfter leistungsstarke Internetanbindungen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Breitbandausbau in Deutschland immer weiter vorangetrieben wird. Hierbei spielt seit Sommer 2014 das sogenannte Vectoring eine entscheidende Rolle. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der vielerorts üblichen VDSL2-Leitungen, womit deren Datenübertragungsraten auf bis zu 100 Mbit/s im Download verdoppelt werden können.

Was habe ich als User vom Vectoring?

Die Vorteile für den Kunden durch den Ausbau der Datenübertragungsrate mittels VDSL2 Vectoring liegen auf der Hand. Wo die üblichen Leitungen bis zum Sommer 2014 eine maximale Übertragungsrate von 50 Mbit/s im Download zuließen, können durch das Vectoring und dessen Ausbau Downloadraten von bis zu 100 Mbit/s erzielt werden. Das macht sich vor allem bei Anwendungen im Internet bemerkbar, die auf großen Datenmengen basieren, wie beispielsweise den immer beliebter werdenden Video-Streaming-Diensten. Gleichzeitig werden die im Internet Uploadraten auf bis zu 40 Mbit/s angehoben. Um die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten jedoch nutzen zu können, wird ein spezielles Modem benötigt, welches das Vectoring unterstützt.

Funktionsweise von Vectoring

Funktionsweise von Vectoring

Doch wie ist es möglich, durch eine schlichte Erweiterung der bisherigen Leitungen, die Übertragungsraten so immens zu steigern? Um für Vectoring eine Definition erstellen zu können, muss bei den sogenannten Kabelverzweigern begonnen werden. Dabei handelt es sich um unscheinbare weiß-graue, etwa einen bis anderthalb Meter hohe Kästen, welche im Straßenbild vieler Städte nicht weiter auffallen. Hier kommt das Internetsignal in Glasfaserleitungen an und wird mittels Kupferkabel in die einzelnen Haushalte verteilt. Dabei werden üblicherweise mehrere Tausend Kupferkabel räumlich sehr eng gebündelt, wodurch es zu Störungen zwischen ihnen kommen kann. Vectoring ist eine Technologie, mit der diese Störungen gezielt ausgeglichen werden, indem individuelle Gegensignale gesendet werden, welche die Störungssignale neutralisieren.

Hintergründe & Rolle der Deutschen Telekom

Um dieses Verfahren technisch möglich zu machen, ist es jedoch nötig, dass sämtliche Leitungen eines Kabelverzweigers gleichzeitig kontrolliert werden können. Das führt dazu, dass der Ausbau des jeweiligen Kabelverzweigers immer nur durch einen mit Internet befassten Anbieter erfolgen kann, wie beispielsweise durch die Telekom. Um den verschiedenen Anbietern dabei die gleichen Chancen einzuräumen, startete im Sommer 2014 die sogenannte Vectoring-Liste, auf welcher festgehalten wird, welcher Anbieter welchen Kabelverzweiger ausbauen darf. Da diese Liste jedoch von der Telekom (unter Aufsicht der Bundesnetzagentur) geführt wird, gibt es seit ihrer Einführung immer wieder Bedenken bezüglich einer möglichen Remonopolisierung zugunsten der Telekom. Zuletzt wurden zum Vectoring der Telekom Ausbaupläne bezüglich ihrer Hauptverteiler veröffentlicht, welche vor die Kabelverzweiger geschaltet sind, wodurch aus größeren Gebieten alternative Anbieter verdrängt werden würden. Über dieses Telekom-Vectoring wird aktuell im Beirat der Bundesnetzagentur diskutiert und es wird bis Ende März 2016 mit Ergebnissen gerechnet.

PREISVERGLEICH.de hat die Deutsche Telekom AG zum Thema Vectoring und seine Kritiker befragt und den Pressesprecher Andreas Middel interviewt. Das Interview zum Vectoring Ausbau der Deutschen Telekom finden Sie hier.

Vectoring Ausbau

Der Ausbau von Vectoring DSL-Leitungen ist dabei vor allem ein heiß diskutiertes Thema, da es hierbei um Kosten in Milliardenhöhe geht. Diese werden in der Regel vom ausbauenden Anbieter gezahlt (wie beispielsweise der Telekom) und anschließend durch entsprechende High-Speed-Tarife auf den Kunden umgelegt. Jedoch gibt es vor allem in ländlichen Regionen auch die Möglichkeit, den Breitbandausbau durch Fördermittel subventioniert zu bekommen. Hierzu muss nachgewiesen werden, dass in einer Region der Ausbau von keinem Anbieter vorgesehen ist. Anschließend können bis zu 90 Prozent der Ausbaukosten gefördert werden. Darüber hinaus ist eine 100-prozentige Förderung der Beratungskosten, um den entsprechenden Nachweis zu erbringen, möglich.

Vectoring Reichweite & Verfügbarkeit

Was bezüglich des Vectoring Ausbaus jedoch überrascht, ist die Tatsache, dass zunächst in kleineren Ortschaften die vorhandene Infrastruktur verbessert wurde. Dies hat den Hintergrund, dass deutschlandweit die Breitbandverfügbarkeit gesteigert werden soll. Das führt dazu, dass in vielen ländlichen Regionen, wo vorher die verfügbare Bandbreite deutlich geringer als in den meisten Großstädten war, nun das Gegenteil der Fall ist. Jedoch werden inzwischen auch immer häufiger die Leitungen in Großstädten ausgebaut, um den Zielen der Breitbandstrategie der Bundesregieurng näher zu kommen.

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