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Netzausbau in Deutschland - Das sagt die Digitale Agenda!

Wie so oft sitzen Sie vor dem Computer und betrachten ein sich drehendes Rädchen, einen Ladebalken oder eine Sanduhr. Dabei wollten Sie sich nur schnell das empfohlene Video online anschauen und Dateien in die Cloud schieben. Aber seien Sie beruhigt, denn die Bundesregierung kennt Ihre Probleme. Erfahren Sie im Folgenden, wie es um den aktuellen Netzausbau in Deutschland im Jahr 2021 steht.

Schnelleres Internet bundesweit

In der sogenannten „Digitalen Agenda“ hat es sich die Schwarz-Rote Bundesregierung zum Ziel gesetzt, bis 2018 alle Internetanschlüsse mit einer Breitbandgeschwindigkeit von 50 Mbit/s ausstatten zu lassen. Freuen wird diese Verheißung vor allem Internetuser in ländlichen Gegenden. In einigen Regionen Bayerns sowie den östlichen Bundesländern sind Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s noch in weiter Ferne. Laut der Digitalen Agenda sollen solche Gebiete beim Netzausbau besonders unterstützt werden, um die digitale Infrastruktur bundesweit auf der Höhe der Zeit zu halten. Die Agenda kreist aber auch um Themen wie Digitale Wirtschaft, innovativer Staat und Datensicherheit. Insgesamt sieben Handlungsfelder wurden von den federführenden Ministerien (Wirtschaft, Inneres, Verkehr) ausgemacht.

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Digitale Agenda in der Kritik

Kritiker bemängeln hingegen die fehlende Aussagekraft des Papiers. Weder finanzielle Zusicherungen seien gemacht noch klare strategische Konzepte ausgearbeitet worden. Was man sich von der Digitalen Agenda wirklich versprechen darf, ist nicht klar. Und wer sich erinnert: Bereits das Vorgängerpapier „Deutschland Digital 2015“ unter der Schwarz-Gelben Bundesregierung versprach Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s für 75 Prozent aller Haushalte bis 2015. Dieses Ziel wurde mit 64 Prozent nicht erreicht. Hier verweist die Regierung auf die hohen Kosten für Netzausbau und Breitbandförderung: Schätzungsweise 20 Milliarden kostet die flächendeckende Reform der digitalen Infrastruktur.

Nachteil für klassische Industrie

Der schleppende Netzausbau verärgert aber nicht nur Verbraucher am heimischen PC. Ein viel größeres Interesse an einer effizienten Breitbandförderung durch die Bundesregierung hat die Industrie. Klassische Betriebe wollen auf ein „vernetztes Produzieren“ umstellen, Start-ups wollen wachsen und immer größere Arbeitsvolumen sollen online zu bewältigen und zu koordinieren sein. Die Förderung innovativer und neuer Technologien spielt dafür eine ebenso wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang kursieren auch oft die IT-Themen Big Data und Cloud-Computing, die der Wirtschaft größere Aktionsräume verheißen.

Deutschland braucht Sicherheit im Netz

Unmittelbar mit der Nachfrage nach einem fortschreitenden Netzausbau ist auch das Thema Internetsicherheit verbunden. Denn soll die Wirtschaft oder auch die Bürokratie online abgewickelt werden, muss das Netz absolut sicher sein. Größere Datentransfers nützen nichts, wenn hochsensible Daten und Dokumente nicht adressiert und zuverlässig übermittelt werden können. Deshalb möchte sich die Regierung zunehmend frei von globalen IT-Unternehmen machen und eigene Netzwerke aufbauen. Das wirft wiederum höhere Kosten auf. Die Digitale Agenda stellt dazu klar fest, die Wirtschaft stärker in die Pflicht zu nehmen. Mehr zur DSL Verfügbarkeit in Deutschland!