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Home 2.0 mit WLAN

Ob Fernseher, Blu-Ray-Player oder sogar Kühlschränke, die meisten aktuellen Elektronikgeräte können mit dem Internet verbunden werden. Interessant ist diese Option vor allem dann, wenn man die Geräte miteinander vernetzt, um die Bedienung zu vereinfachen oder bestimmte Funktionen gemeinsam zu verwenden. Die Vernetzung der Geräte untereinander ist dabei gar nicht so schwierig, da die meisten Hersteller inzwischen WLAN-Empfänger integrieren. Das Einzige, was dann noch fehlt, ist ein passender Home 2.0 WLAN-Router, der über genügend Reichweite verfügt, und schon können alle Geräte untereinander kommunizieren.

Selbst ältere Geräte ohne integrierten Empfänger können oft mittels passender Zusatzhardware entsprechend aufgerüstet werden. Diese optionalen Empfänger sind allerdings in der Regel recht teuer, wer also mehr als ein Gerät besitzt, das noch nicht drahtlos funken kann, sollte besser einen WLAN-Repeater erwerben, selbst wenn der WLAN-Router über genügend Reichweite verfügt. Der WLAN-Repeater sollte Ethernetanschlüsse besitzen, an die dann die Geräte ohne WLAN-Funktion angeschlossen werden – weitere Zusatzhardware entfällt damit.

Mit WLAN ist einiges möglich – wenn die Geschwindigkeit stimmt

Aktuelle Home 2.0 WLAN-Router können deutlich mehr als nur Geräte mit dem Internet verbinden. Über einen USB-Anschluss können oftmals Drucker oder externe Festplatten direkt angeschlossen werden, die sich dann vom gesamten Netzwerk nutzen lassen. Auch jeder Computer kann auf die gespeicherten Daten oder den Drucker zugreifen. Zusätzlich erlauben viele Fernseher die Einbindung von Netzwerkfestplatten. Videos und Filme können so direkt von der Festplatte abgespielt werden, ohne dass ein separater Computer eingeschaltet sein muss. Der WLAN-Router sollte für ein optimales Ergebnis den aktuellen Standard 802.11n unterstützen. Dieser ermöglicht eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 300 Mbit/s. Dadurch sind auch drahtlose Übertragungen von HD-Videos möglich, wenn die Reichweite des Routers nicht durch Wände begrenzt wird.

Alternativen zur WLAN-Technik

Wenn die drahtlose Übertragung der Signale aufgrund der individuellen Gegebenheiten nicht möglich ist oder viele Wände eine störungsfreie Übertragung verhindern, gibt es andere Übertragungsmöglichkeiten. Die aufwendigste Variante ist die Verbindung via Ethernetkabel. Die Kabel sind günstig, ein passender Switch zum Vernetzen der Geräte kostet ebenfalls nur wenig Geld. Dafür müssen die Kabel aber durch den gesamten Wohnbereich verlegt werden und nicht überall lassen sie sich hinter Fußleisten verstecken. Dafür ist die Verbindung sehr stabil und absolut störungsfrei. Eine weitere Alternative ist die Nutzung von PowerLAN-Adaptern.

Die Daten werden dabei über die vorhandenen Stromleitungen übertragen. Der Aufwand für die Installation des Netzwerks ist so deutlich geringer als mit Ethernetkabeln, es werden lediglich freie Steckdosen benötigt. Aktuelle Adapter unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s, sind aber im Vergleich zu den anderen Systemen relativ teuer. Durch die Mitnutzung der Stromleitung ist das System zudem recht anfällig für Störungen – schon ein starker Verbraucher wie Staubsauger oder Bohrmaschine kann den Datendurchsatz deutlich begrenzen. Denkbar ist natürlich auch eine Kombination der verschiedenen Systeme, um die bestmögliche Verbindung zu erreichen. So kann der Netzwerkdrucker, der sich im Keller befindet, über einen PowerLAN-Adapter an den WLAN-Router angeschlossen werden, während die Geräte im näheren Umkreis des Routers über normale Ethernetkabel angeschlossen sind.

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